Ranma 1/2 1 von Rumiko Takahashi


  • Band 1 von 38
  • Die wunderbare Quelle
  • Broschiert: 192 Seiten
  • Verlag: Ehapa Comic Collection - Egmont Manga & Anime (Juni 1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3898852075
  • ISBN-13: 978-3898852074
  • Preis: EUR 5,00
  • Amazon


  • Inhalt
    Nach langer Wartezeit bekommt die Familie Tendo die gewünschte Nachricht, die Saotomes sind auf den Weg zu ihnen. Endlich soll Ranma an die Tendoschule kommen und eine der drei Töchter zu heiraten. Als der erwartete Tag kommt, taucht nicht etwa ein Vater mit seinem Sohn auf, viel mehr ein Panda mit einem Mädchen. Akane, die jüngste Tochter, ist erleichtert und möchte sich mit Ranma-chan anfreunden. Ein gemeinsames Bad soll dabei helfen, doch dort trifft sie nicht auf ein Mädchen, sonder auf einen jungen Mann. Es stellt sich heraus, dass die Saotomes auf ihrer Trainingsreise durch China in verfluchte Quellen fielen. Bei Berührung mit kaltem Wasser werden sie zu den Verfluchten, warmes Wasser kehrt alles um. Die Familien entscheinden Ranma mit Akane zu verloben, auch wenn beide nicht gerade begeistert sind. Nun müssen sie sich zusammenraffen und einsehen, dass ihr Leben zusammengehört. An der neuen Schule trifft Ranma auf den Oberschüler Kuno. Dieser ist über beide Ohren in Akane verliebt und gar nicht von ihrer Verlobung begeistert. Als er durch einen Zufall auf Ranma-chan trifft, ist er hin und weg. Nun hat er das Ziel, die Herzen von Akane und Ranma-chan zu gewinnen. Die Tendo Schwestern versuchen ihn aufzuklären, dass Ranma und Ranma-chan die selbe Person sind, versteht er es nicht. Vielmehr entsteht bei Kuno der Eindruck, dass Ranma das arme Mädchen bedrängen würde. Er ist nun wild entschlossen das Mädchen mit dem Zopf, also Ranma-chan, vor dem Schuft zu retten.

    Meine Meinung
    Der Manga ist einfach nur toll. Ich bin begeistert.

    Ranmas Situation ist äußerst witzig. Er ist ein starker und wendiger Kämpfer, gleichzeitig aber auch ein hübsches und süßes Mädchen. Auf der Trainingsreise mit seinem Vater geschah ihm ein kleines Missgeschick, er stürzte in eine verfluchte Quelle. Nun hat er eine weibliche Seite an sich, die er eigentlich nie wollte. Das Blöde ist, auch im weiblichen Körper denkt er immer noch wie ein Mann. Als Ranma-chan zeiht er, ohne sich zu schämen, sein Oberteil aus und präsentiert seine üppigen Brüste. Immer wieder kommt es dadurch zu äußerst witzigen Situationen. Als Junge versucht Ranma immer stark zu erscheinen und seine verletztlichte Seite zu verbergen. Zwar streitet er sich gerne mit Akane, scheint aber auch eine gewissen Zuneigung zu ihr zu entwickeln. Auch wenn er es nicht zugeben will, süß findet er sie schon irgendwie.

    Akane ist genauso wie Ranma ganz und gar nicht von der Verlobung begeistert. Zu Beginn ist sie begeistert, denn es war ja nicht ein Junge aufgetaucht, sondern ein Mädchen. Die Verlobung konnte also nicht stattfinden, weshalb sich Akane mit Ranma-chan anfreunden will. Eigentlich wollte Akane nie einen Verlobten, denn sie hat sich längst in jemand anderen verliebt. Es schmerzt sie zu sehen, dass er jemand anderen liebt. Bei den Jungs an der Schule scheint sie äußerst beliebt zu sein, weshalb es einen großen Wettstreit gibt. Es heißt, wer sie besiegt, darf mit ihr ausgehen. Um sich gegen die Jungs durchsetzen zu können, trainiert sie so viel wie möglich um sich wehren können. Durch all das Training ist Akane zu einer ausgezeichneten Kämpferin geworden. Eigentlich ist sie ein wirklich süßes Mädchen, doch in ihr scheint auch eine große Aggression zu sein. Diese Wut lässt sie zu gerne an Ranma aus, weshalb er des öfteren beim Arzt landet.

    Rumiko Takahashi hat in diesem Manga eine witzige und verworrene Liebesgeschichte geschaffen. Die Verwandlungen von Ranma und seinem Vater führen immer wieder zu Missverständnissen. Die Situationen, in denen Genma ein Panda ist, sind einfach genial. Ich liebe seine Verständigung mit den Schildern. Dann ist auch noch Akanes Schwester, Nabiki. Sie ist wohl die verschlagenste Person der Tendo Familie. Nabiki liebt Geld und findet einen Weg sich durch Ranma-chans und Akanes Bilder zu bereichern.

    Ranma 1/2 zählt zwar schon zu den älteren Mangas, doch diese Tatsache macht es nicht weniger lesenswert. Die Geschichte um die Opfer der verwunschenen Quellen, so wie deren Suche nach dem Glück, bringt sicherlich jeden Leser zum Lachen. Die peinlichen Situationen und die albernen Kämpfe werden kein Auge trocken lassen.

    Fazit
    Ein rasanter, aber vor allen Dingen, amüsanter Start in die Reihe. Die gegenteiligen Charaktere von Ranma und Akane, so wie ihre Entwicklung, sorgen für eine garantiert lesenswerte Story.



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