Yu-Gi-Oh! 1 von Kazuki Takahashi




Band 1 von 38
Taschenbuch: 208 Seiten
Verlag: Carlsen Verlag GmbH; (August 2002)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3551750617
Preis: EUR 5,00 



Klappentext
Yugi, ein etwas schüchterner Junge, ist mit Abstand der kleinste in der Klasse. Er wird oft gehänselt, hat aber doch ein paar Freunde, die ihm sehr wichtig sind. Von seinem Opa bekommt er eines Tages ein seltsames Puzzle geschenkt, das sein Leben komplett verändern wird...
Inhalt
Yugi ist ein relativ kleiner und schüchternder Junge. Er hat keine wirklichen Freunde, weshalb er sich gerne Spielen zuwendet. Es scheint, als sei Anzu die Einzige, die sich irgendwie für ihn interessiert und sich für ihn einsetzt. Die älteren Jungs sehen in ihm ein perfektes Opfer, weshalb sie immer wieder auf ihn losgehen. Eines Tages bringt Yugi ein altes ägyptisches Puzzle mit in die Schule. Um Yugi zu ärgern, nehmen Honda und Jonouchi ihm ein wichtiges Puzzlestück weg, doch als von einem Schläger angegriffen werden und Yugi dazwischen geht, wird ihnen klar, dass sie einen Fehler begannen haben. Jonouchi gibt Yugi das fehlende Stück des Puzzles zurück, woraufhin dieser das Puzzle beendet. Mit dem Einlegen des letzten Steines, wird der Geist des Puzzles geweckt, ein Kämpfer für die Gerechtigkeit, der das Spiel der Finsternis beherrscht. Schon bald beginnt der Geist die Kontrolle über Yugi zu übernehmen und grausame Rache zu verüben.

Meine Meinung
Schon zu Beginn sollte gesagt werden, dass dies die Geschichte des Mangas ist. Wer hierin die Kopie des Animes sucht, wird sie nicht finden!
Es gibt Parallelen, jedoch nur wenige.

Dieser Band stellt die Einführung die Welt von Yugi dar. Der Leser lernt ihn als kleinen schwachen Jungen kennen, der trotz allem versucht sich für andere einzusetzen. Yugi ist echt nett, was die wenigsten wissen, das er meist allein ist. Da er kleiner ist als seine Mitschüler, wird er gerne gehänselt. Viele sehen in ihm nur ein Opfer, dass darauf wartet ausgenutzt zu werden. Yugi hat eine große Schwäche für Spiele, was daran liegen könnte, dass sein Großvater einen Spieleladen besitzt. Sein größter Schatz ist ein 3000 Jahre altes ägyptisches Puzzle, von dem es heißt, dass derjenige, der es lösen kann, einen Wunsch gewährt bekommt.
Was könnte sich eine Junge wie Yugi wohl wünschen?

Als Yugi das Puzzle zusammen setzt, befreit er damit einen Geist, der sich seit Jahrtausenden darin befand. Dieser kann die Kontrolle über Yugis Körper übernehmen. Er fordert die Peiniger zu Spielen der Finsternis auf, auch wenn die Meisten nicht wissen worum es sich dabei handelt.
Er erscheint als das komplette Gegenteil von dem sanften Yugi, denn er bestraft seine Gegner auf grausamste Weise.

Jonouchi ist einer der ersten Peiniger von Yugi. Er war es, der ein Puzzlestück stahl. Doch als Yugi ihn verteidigt, wird ihm klar, dass er einen großen Fehler begannen hatte. Er macht diesen Fehler wieder gut und wird einer der besten Freunde von Yugi.
Jonouchi ist ein Chaot, aber für seine Freunde da. Nachdem er aufhörte andere zu ärgern, wird er einem ganz anderen Menschen. Er versucht nun auf andere einzugehen.

Die Geschichte selbst ist eigentlich recht interessant, auch wenn der Zeichenstil ganz anders ist, als der bisher gelesener Mangaka.
Gruselig für mich, war die Darstellung von Yugis Großvater. Ich weiß nicht woran es liegt, aber er sieht aus wie ein notgeiler Typ, der am liebsten jedem Mädchen an die Wäsche will.
Unklar ist bisher auch, welche Rolle der Geist in Yugis Leben einnehmen wird, denn bisher weiß er ja nichts von dessen Existenz.
Eine andere Frage ist, was denn nun das Spiel der Finsternis ist. Denn eine klare Erklärung gab es bisher nicht.
Fazit
Ein interessanter Start, der allerdings noch vieles offen lässt. Ein besonders großes Geheimnis, das so genannte "Spiel der Finsternis", macht neugierig und verleitet dazu der Geschichte weiter zu folgen.

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