Eine Hexe in Nevermore von Michele Bardsley




Reihe: Wizards of Nevermore 1
Broschiert: 332 Seiten
Verlag: Mira Taschenbuch im Cora Verlag; (Juni 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3862783342
Preis: EUR 8,99
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Klappentext
Die Hexe 
Lucinda Rackmore ist auf der Flucht, seit sie von ihrem Exlover mit einem grausamen Fluch belegt wurde. In ihrer Verzweiflung geht sie nach Nevermore, Texas. Dorthin, wo keiner sie vermutet. Zu dem Mann, den ihre Familie einst betrog.
Der Zauberer 
Gray Calhoun will nie wieder etwas mit den Rackmores zu tun haben, seit Lucindas Schwester ihn kaltblütig einem Dämonenlord opfern wollte. Doch jetzt wird Nevermore von dunklen Mächten bedroht. Nur mit Lucindas Hilfe hat Gray eine Chance, sie zu besiegen.
Die Magie der Liebe
Vereint im Kampf gegen das Böse, kommen Gray und Lucinda sich immer näher. Und während sie versuchen, Tote wieder zum Leben zu erwecken, müssen sie entdecken: Die stärkste magische Kraft ist die Liebe

Meine Meinung
Gray Calhoun sieht sich vom Schicksal betrogen. Seine Frau versuchte ihn zu töten und nun, zehn Jahre später, steht ausgerechnet deren Schwester vor seiner Tür und bittet ihn sie zu heiraten. Seine Reaktion ist klar, er will nichts mehr mit den Rackmores zu tun haben. Doch als er Lucinda so schwach und hilflos sieht, kann er seinen Instinkt nicht mehr unterdrücken. Gray kann nicht anders als Lucinda zu helfen, auch wenn er dabei seine eigenen Zeile verfolgt. Noch ahnt keiner von ihnen, dass ein mächtiger Gegner alles aus dem Gleichgewicht zu bringen droht und nur sie in der Lage sind ihn zu stoppen.

Michele Bardsley erzählt in ihrem Roman von dem harten Schicksal zweier Menschen. Gray Calhoun, der einst sein Herz an die falsche Frau verlor, leidet unter dem Verrat. Die Wunden, die ihm beigebracht wurden, können nicht so einfach geheilt werden. Lange Zeit versuchte er alles um dem Schmerz zu entkommen, doch dabei vernachlässigte er seine Pflichten. Erst als Lucinda auftaucht und ihn um Hilfe bittet, wird ihm klar, dass er nicht länger so untätig sein darf.
Auch Lucinda Rackmore leidet. Ähnlich wie Gray, hatte auch sie ihr Herz an die falsche Person verschenkt. Leider spielte dieser nur Spielchen mit ihr und macht ihr nun das Leben zu Hölle. Um ihm zu entkommen, musste sie sich an den Mann wenden, den ihre Schwester einst betrog. Bei Gray findet sich Sicherheit und Geborgenheit. Der Handel, den sie schließen, soll beiden helfen, die Gefühle jedoch außen vor lassen.
Doch ist es tatsächlich möglich, dass diese ausgeschlossen werden?

Im Nevermore schafft die Autorin eine magische Stadt, die nach ihren eigenen Regeln existiert. Positive und negative Energien müsse ein Gleichgewicht bilden, doch Nevermore hat seines vor langer Zeit verloren.
Besteht die Möglichkeit, dass das Gleichgewicht der Stadt an das Gleichgewicht des Hüters gebunden ist?
Denn es erscheint mir, dass er mit seinen Gefühlen für Lucinda auch endlich alles andere um sich herum wahrnimmt. Je mehr seine Gefühle wachsen, desto mehr wird auch seine Sorge um die Stadt. Diese, stetig wachsende, Entwicklung schafft Spannung und gibt dem Ganzen den richtigen Pep.

Michele Bardsley schreibt ihre Geschichte mit einer lebensnahen Wortwahl. Der Schmerz der Charaktere, aber auch deren Einsamkeit, erscheinen dem Leser vertrauter. Die ausführlichen Liebesszenen bringen wohl so machen Leser ins Schwitzen und lassen ihn zum Eiswasser greifen.
Da dieses Buch den Beginn einer Reihe darstellt, darf  man sich darauf freuen, dass noch so einiges geschehen wird. Einen besonderen Anreiz auf die Folgebänder stellt auf jeden Fall der Hinweis dar, den Gray vor der Göttin erhielt. Man darf gespannt sein, was oder wer da noch kommen wird.

Fazit
"Eine Hexe in Nevermore" bringt den Lesern das harte Leben seiner Charaktere näher. Gleichzeitig zeigt es eine Welt voller Wünsche und Gefühle. Neben der Magie, wird hier die Liebe in den Vordergrund gestellt. Die Mischung all dieser Punkte erschafft ein Buch für so manch schöne Stunden. Die gelungene Handlung ist einfach nur fesselnd, weshalb das Buch sich nur äußerst schwer aus der Hand legen lässt.


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