Magische Verwandlungen von Justine Larbalestier




Reihe: Cansino-Trilogie 3
Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: cbt (August 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3570304671
ISBN-13: 978-3570304679

Preis: EUR 10,00
Klappentext
Magie gibt es. Sie ist gefährlich. Und sie kann töten ...

Seit sie von ihrem Vorfahren Raul Cansino dessen Magie übertragen bekommen hat, gehen in Reason seltsame Veränderungen vor: Ihre magischen Kräfte übertreffen alles Vorstellbare, dafür breitet sich eine unmenschliche Gefühlskälte in ihr aus. Unterdessen fasst Jason Black, ihr Großvater und mächtigster Widersacher, einen gefährlichen Plan: Mit seiner Tochter Sarafina als Medium will er die unsterblich machende Magie von Reason anzapfen. Das aber würden weder Tochter noch Mutter überleben ...

Meine Meinung
Mit "Magische Verwandlungen" beendet Justine Larbalestier die Cansino-Trilogie.

Reason steht zwei Problemen gegenüber: Sie ist schwanger! und durch Raul Cansino beginnt sie sich zu verändern. Seine Magie frisst sie auf, nimmt sie ganz und gar ein. Menschlichkeit und Gefühle werden verdrängt, einzig Magie und Zahlen treten in den Vordergrund. Alles was sie als Mensch ausmachte, wird nach und nach durch Magie ersetzt. Dieser Prozess beschleunigt sich allerdings durch Dannys Ablehnung ihr gegenüber. Als sie mit ihm über die Nacht und die Schwangerschaft reden will, will er nichts mehr davon hören. Er möchte vergessen, dass er mit ihr geschlafen hat, weshalb er auch nichts von dem Kind erfährt. Sein Wunsch zu vergessen, veranlasst Reason sich immer mehr in die Gefühlskälte zurückzuziehen. Erst als Jason Black und ihre Mutter sie angreifen, bekommt sie eine klare Sicht auf die Dinge und erkennt, dass sich so einiges ändern muss.

Während Reason voll von Magie ist, geht Jay-Tee diese aus. Sie fühlt sich immer schwächer, der Tod klopft bereits an ihre Tür. Dann geschieht es tatsächlich, sie stirbt. Einzig Reasons Eingreifen bewahrt sie vor dem sicheren Ende. Jay-Tee überlebt, verliert jedoch jegliche magische Fähigkeit. Sie wird ein Mensch ohne einen Fünkchen Magie. Doch ist sie dadurch jemand anders geworden? Kann sie immer noch mit Reason und Tom befreundet bleiben? Wird Tom, für den sie ihre Gefühle entdeckt hat, überhaupt noch etwas von ihr wollen?

Tom muss sich gleichzeitig mit den eigenen Problemen rumschlagen. Er konnte endlich seiner Schwester von der Magie erzählen. Dann bekommt er die Nachricht, Reason hätte die Fähigkeit Magie bei den Menschen abzustellen, so dass sie normal werden. In dieser Kraft sieht er die Möglichkeit seine Mutter wieder bei sich heben zu können. Magie hatte ihr den Verstand getrübt und nun gab es Aussicht auf Hoffnung. Seine Magie will er jedoch nicht aufgeben, um keinen Preis. Als er erfährt, dass Jay-Tee nicht mehr magisch ist, ist er erstmal verwirrt. Tom weiß nicht, was er deshalb fühlen soll. Eines weiß er aber, magisch oder nicht, er will sie berühren, sie küssen. Jay-Tee ist immer noch Jay-Tee, darin hat sich für ihn nichts geändert.

Um das Finale spannend zu halten, kommt es zum Ende des Buches zu einem großen Kampf. Jason Black hat Sarafina auf seine Seite gezogen. Sie soll ihm dabei helfen unsterblich zu werden, durch sie will er an Reasons Macht kommen. Doch auch Reason hat jemanden, der hinter ihr steht und sie unterstützt, ihre Großmutter Esmeralda. In diesem entscheidendem Kampf, kommt Reason die Erkenntnis. Sie erkennt, dass es nur einen Weg gibt den ewigen Hunger nach mehr Macht und Magie zu bezwingen. Wird sie aber stark genug sein diesen Plan durchzuführen? 

Ich weiß auch nicht, aber so richtig begeistern konnte mich dieses Buch einfach nicht. mein einziges Highlight dieses Buches war die zarte Liebe, die zwischen Jay-Tee und Tom anwächst. Sie sind noch voller Zweifel und doch suchen sie die gegenseitige Nähe und Berührung.
Die Verwandlung von Reason hingegen, war einfach nur schräg. Sie wurde zu einem goldenem und haarlosem Ding. Eine gruselige Vorstellung. Dann quatscht sie auch noch dauernd von ihrer perfekten Cansino-Welt, einer Welt ohne Probleme. Für mich klang es, als würde sie den Verstand verlieren.

Danny hingegen war irgendwie süß. Er weiß, dass er keinen Anteil an der magischen Welt hat, doch er will helfen so gut er kann. Die Nacht mit Reason tut ihm Leid, da sie ein Fehler gewesen war. Es will nicht mehr davon sprechen oder daran denken. Als er jedoch erfährt, dass Reason schwanger ist, will er nicht vor den Konsequenzen flüchten. Er will für sein Kind da sein, auch wenn er nicht die ganze Zeit mit ihm verbringen kann. Danny will, dass das Kind ihn als Vater kennt.

Fazit
Eine gute Geschichte, das Ende ist jedoch ziemlich schwach. Von tatsächlicher Spannung kann hier eigentlich nicht gesprochen werden. Vielmehr badet der Hauptcharakter in Selbstmitleid und versucht in eine Traumwelt zu flüchten. Ich hätte wirklich mehr erwartet.


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