Rebella Verliebt - oder was? von Danielle Bakhuis




Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
Verlag: Coppenrath, Münster; (November 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 364960440X
ISBN-13: 978-3649604402

Preis: EUR 12,95
Klappentext
»Guess what? Raoul hat mich gestern geküsst! Ich könnte mich glatt schwer verlieben! Xxx Marie!« 
Die absolute Riesenkatastrophe! Statt an ihren besten Freund hat Marie ihre SMS an Raoul geschickt. Und der weiß nun, dass sie sich Hals über Kopf in ihn verknallt hat. Dabei haben sie sich gestern auf der Party zum ersten Mal miteinander unterhalten. Und geküsst! Marie würde sich am liebsten für den Rest ihres Lebens im Bett verkriechen. Die Sache mit Raoul kann sie ja jetzt wohl total vergessen! Aber dann ruft Raoul sie ein paar Tage später auf einmal an und will sich mit ihr verabreden. Bekommt Marie doch noch ihre zweite Chance?

Meine Meinung
Eine Geschichte, erzählt aus zwei Perspektiven. Marie und Raoul haben nie zuvor miteinander gesprochen, bis sie sich auf der Party eines Freundes treffen. Raoul küsst Marie und damit beginnt das Gefühlschaos.

Eigentlich wollte Marie mit ihrem besten Freund über den Kuss reden, doch dann schickt sie die SMS ausgerechnet an Raoul. Er antwortet, doch nicht so wie erhofft. Marie trifft ihn auf einer weiteren Party, doch er würdigt sie keines Blickes. Erst als er dazu gedrängt wird sie nach Hause zu begleiten, kommen sie wieder dazu miteinander zu sprechen. Es schient tatsächlich, dass da ein Interesse besteht. Weitere SMS werden ausgetauscht und das erste Date findet statt. Marie schwebt auf Wolke sieben, denn eigentlich schwärmte sie schon lange für ihn. Als er sie dann auch noch fragt, ob sie seine Freundin sein will, ist sie überglücklich, da kann selbst der Hausarrest nichts anhaben. Doch dann ruft Lynn sie an und erzählt, dass Raoul seine Exfreundin geküsst hat. Marie kann es nicht fassen, er würde so etwas nicht tun, oder? Raoul ist doch mit ihr zusammen, oder hat sie sich seine Gefühle nur eingebildet? Hat er nur mit ihr gespielt?

Raoul hat Marie geküsst, na und. Es war bloß eine spontane Reaktion. Als die SMS von ihr bei ihm ankommt, hält er es für einen Streich seiner Kumpel und antwortet entsprechend. Auf der nächsten Party wird er wird er dann plötzlich von Marie ignoriert, die ihm gestanden hatte, dass die SMS von ihr war. Weshalb hatte sie also bloß vom Verlieben gesprochen? Raoul will mehr wissen und trifft sich mit ihr. Er muss feststellen, dass Marie ein sehr nettes Mädchen ist und es ihm Spaß macht mit ihr zusammen zu sein. Seine Freunde ärgern ihn, er hätte sich in sie verliebt. Raoul ist sich sicher, dass er es nicht ist, oder? Dann taucht auch noch Julie auf, seine Exfreundin, und behauptet, sie hätte nie aufgehört ihn zu lieben. Die Situation könnte schlimmer sein, doch als sein Freund Jasper ihm erzählt, dass Lynn sie Julie-Sache mitbekommen hat, bringt es ihn aus dem Gleichgewicht. Plötzlich antwortet Marie nicht mehr auf seine Anrufe oder Nachrichten. Raoul möchte die Sache aufklären, ihr sagen das da nichts war. Doch dann muss er sich selbst die Frage stellen, der er die ganze Zeit ausgewichen ist: Hat er sich tatsächlich in Marie verliebt? Warum ist es ihm eigentlich so wichtig, dass sie die Wahrheit kennt?

Marie und Raoul bekommen die Chance über das selbe Geschehen aus ihren Perspektiven zu berichten. So werden die Gefühle und Gedanken des jeweils anderen klar dargestellt. Als Leser bekommt man den Einblick, wie die Situation von Mädchen und wie von Jungs gesehen wird. Die Teilung der Perspektive zeigt auf, dass die Momente von den Geschlechtern unterschiedlich bewertet werden. Mädchen gehen emotionaler an die Sachen heran, für die muss ein Kuss eine Bedeutung haben. Jungs scheinen da anders zu sein. Danielle Bakhuis zeigt aber auch auf, dass es Mädchen leichter fällt über ihre Gefühle zu reden als Jungs. Mit ihrer besten Freundin können sie absolut alles besprechen, während Jungs es eher leugnen und für sich behalten. Tja, aber so gut die Ratschläge von Freunden auch sein mögen, die wichtigsten und hilfreichsten Tipp bekommt man doch von der Familie. Sie weiß meist Rat, wenn man selbst ratlos ist.

Fazit
Eine schöne Geschichte über das Verlieben. Endlich werden mal beide Seiten dargestellt, so dass ein besseres Verständnis der Geschlechter angestrebt werden kann.



1 Kommentar:

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