Blau wie das Glück von Nora Roberts




Reihe: Ring Trilogie 2
Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag: Blanvalet TB; 1. Aufl. (15. November 2007)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3442365333
Preis: EUR 8,95
Klappentext
Vor Jahrhunderten hatte der schreckliche Kampf zwischen den Mächten des Guten und des Bösen begonnen. Jetzt hat Hoyt MacCionaith im County Clare, Irland, den Ring der Sechs zum Widerstand gegen die dunkle Königin Lilith versammelt. Unter ihnen auch Blair Murphy, die ihr Leben dem einsamen Kampf gewidmet hat. Doch einer macht ihr diese Zurückhaltung nicht leicht: der lebenslustige Larkin. Seine samttiefen Augen, seine Schwäche für Süßigkeiten, seine erstaunliche Fähigkeit, sich in jedes lebende Wesen auf der Welt zu verwandeln – wie kann Blair mit einem Mann an der Seite um Leben oder Tod kämpfen, dessen charmantes Lächeln und sexy Po sie nur an das eine denken lässt?
(Quelle: Blanvalet Verlag)
Meine Meinung
Der zweite Band der Trilogie schließt nahtlos an das vorangegangene Geschehen an. Diesmal aber, stehen Larkin und Blair im Mittelpunkt. Dies ist die Geschichte der Entstehung ihrer Liebe.

Der Kampf mit den Vampiren an Glennas und Hoyts Hochzeitstag ist kaum vorbei, doch zur Erholung bleibt kaum Zeit. Nicht mehr lange und die große Schlacht wird beginnen. Der Kreis der Sechs hat keine andere Wahl als sich vorzubereiten. Er werden Vorbereitungen getroffen, denn der Übertritt nach Geall steht kurz bevor. Endlich kommen Larkin und Moira in ihre Heimat zurück. Leider müssen sie feststellen, dass auch in Geall Lilits Anhänger unterwegs sind. Moira hat keine andere Wahl als ihr Volk auf den Krieg vorzubereiten. Einen Krieg, welcher viele Opfer fordern wird. Gibt es doch noch eine Möglichkeit dem zu entgehen?

Blair zeigt sich hierbei endlich mal verletzlich. Ihre Vergangenheit wird näher erläutert, weshalb vieles erklärbarer wird. Blairs Vergangenheit offenbart ein Leben voller Einsamkeit und Traurigkeit. Zu oft wurde sie von geliebten Personen weggestoßen oder verletzt. Sie würde gerne darauf vertrauen, dass Larkin anders ist, hat aber zu große Angst auf ihn einzugehen. Selbst als sie ihre Gefühle richtige anerkennt, sieht sie keine Zukunft für eine Beziehung. Sie stammen nun mal aus zwei verschiedenen Welten. Weshalb sollte er die Seine für sie verlassen?

Larkin hat sich von Anfang an in Blair verliebt. Er mag es, dass sie so wild und entschlossen ist, weiß aber auch, dass sie ganz anders sein kann. Die Wunden ihres Herzens kann er nicht heilen, doch er will ihr zeigen, dass es nicht nur Schmerz im Leben gibt. Nach und nach versucht er sie aus ihrem Schneckenhaus zu locken. Larkin beweist immer wieder, dass er sie versteht und sie so annimmt, wie sie ist. Seine Liebe ist stark genug, dass er bereit wäre für sie alles hinter sich zu lassen und ein vollkommen neues Leben zu beginnen.

Anders als Blair, ist Larkin ein Mensch, der vor allem das Positive im Leben sehen will. Er genießt die schönen Augenblicke, flirtet mit schönen Frauen und kann vom Essen nie genug bekommen. Um Blair auch etwas wundervollen zu vermitteln, zeigt er ihr immer wieder fantastisches und atemberaubendes. Blair genießt die Zeit mit ihm, denn in seiner Nähe kann sie ihr bisheriges Leben hinter sich lassen und einfach nur frei sein. In seiner Nähe kann sie alles vergessen und einfach nur den Augenblick auskosten.
Larkin ist einfach jemand, den man mögen muss. Er versucht immer stark zu sein und zu lächeln. Diese Eigenschaft ist auch bei Moira und Glenna angesagt.
Moira will Larkin beschützen, denn sie liebt ihn wie einen Bruder. Für sie ist es wichtig, dass Blair ihn glücklich macht. Sie will nicht das er verletzt wird oder etwas bereuen muss. Auch Glenna wünscht sich für ihn und Blair alles Glück der Welt. Sie hofft, dass ihre Beziehung ebenso tief sein wird, wie ihre eigene.

"Blau wie das Glück" ist eine äußerst gelungene Fortsetzung. Die Leser bekommen die Gelegenheit ihn Wissen über die Charaktere zu vertiefen und diese auch besser kennen zu lernen. Klar, Larkin und Blair stehen hier im Mittelpunkt, doch das bedeutet nicht, dass die anderen außen vor gelassen werden. So gibt uns die Autorin bereits eine Aussicht auf den nächsten Band und die damit verbundene Beziehung, deren erste Regung durch einen leidenschaftlichen Kuss erst richtig ins Leben gerufen wurde.

Der Schreibstil ist locker und leicht. Er unterstützt den Leser beim Eintauchen in die Geschichte und bietet gewissen Halt. Die einfühlsame Wortwahl lässt die Gedanken und Gefühle an den Leser besser herantreten. Diese emotionale Ebene überträgt sich auf den Betrachter und macht ihn zum Teilhaber des Geschehens. Nora Roberts weiß eben, wie sie Herzen berühren kann.

Fazit
Spannung, Romantik, Leidenschaft, alles gemischt mit einer Priese Fantasy ergibt pures Lesevergnügen.


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