Cold Belt Feuerblut von Deborah C. Winter




Reihe: Cold Belt 1
Taschenbuch: 250 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
 (4. Oktober 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-1480048676
Preis: EUR 7,44
Inhalt
Seit die Vampire sich öffentlich zu ihrem Dasein bekannt haben, geht die Angst um. Um den Menschen Sicherheit zu garantieren, wurden die Cold Belts erschaffen. Dort leben ganze Gemeinschaften von Vampiren. Sie dürfen diese nicht verlassen, so wie Menschen sie nicht betreten dürfen.
Die Familie Hawk hat nun keine andere Wahl als ihr geliebtes New York zu verlassen und nach Harts zu ziehen. Ihnen ist klar, dass sich dort die meisten Cold Belts befinden, doch nur dort lässt sich auch Arbeit finden.
Lilly Hawk muss sich nun an die vollkommen neue Umgebung gewöhnen, weit weg von ihren Freunden, und ein neues Leben starten. Sie erwarten neue Freunde, eine neue Schule und vielleicht sogar ein neuer Freund?
Doch mit dem Neuen, kommt auch das Unbekannte. So gibt es den Jungen, Caleb, der immer wieder ihren Weg kreuzt und sie wie magisch anzieht. Doch Caleb hat ein Geheimnis, welches er nie widerwillig offenbart. Kann sie ihn so akzeptieren wie er ist?

Meine Meinung
In kurzen Worten ließe sich sagen, dass die "Rassentrennung" hier ganz neu interpretiert wurde.

Lilly ist neu in der Stadt. Ihr ist klar, dass sie ihr altes Leben hinter sich lassen muss, denn ein zurück gibt es nicht mehr. Freunde findet sie schnell und kann auch weiterhin mit ihrer geliebten Violine üben. Es scheint, dass Vampire eine gewisse Faszination auf sie ausüben, jedoch nicht auf eine fanatische Art und Weise. Lilly will nicht glauben, dass alle Vampire böse sein sollen, schließlich ist ihr Lieblings Autor einer von ihnen, doch vorsichtig ist sie trotzdem. Als sie Caleb zum ersten Mal sieht, ist da etwas, was sie augenblicklich anzieht. Sie lernt ihn kennen, erkundet sein Geheimnis und gewinnt sein Herz. Auch wenn Caleb anders ist, in seiner Nähe fühlt sie sich sicher und geborgen. Mit ihm kann sie die aufkommenden Gefühle erforschen und ihre Leidenschaft für Musik teilen.

Caleb entwickelt ebenfalls eine Faszination für Lilly. Sein Leben ist relativ eintönig, weshalb Lilly eine große Abwechslung für ihn darstellt. Er möchte sie kennen lernen. In ihrer Nähe fühlt er sich richtig lebendig. In seinem Leben hat er schon so einige Mädchen verführt, doch niemand war wie Lilly. Es irritiert ihn, dass sie sich einerseits fürchtet, andererseits aber voller Wissbegier nach mehr Informationen sucht. Selbst wenn er es  müsste, er kann einfach nicht aufhören sie zu lieben und von ihr fernbleiben. Wenn es nach ihm ginge, würde er am liebsten die Ewigkeit mit ihr verbringen.

Lilly und Caleb sind nicht gerade einfache Charaktere. Beide versuchen mit so einigem klar zu kommen. Lilly mit ihrem Umzug und den Spannungen in der Familie und Caleb mit seinem Leben in der Abgeschiedenheit. Ihnen ist klar, dass ihre Liebe eigentlich nicht funktionieren kann, sie gehören in zwei verschiedene Welten. Den Widrigkeiten zum Trotz, wollen sie es doch versuchen. Der Verstand mag da ja recht haben, doch das Herz lässt sich nicht von Logik leiten.
Ein Problem für die Beziehung stellt sicherlich Maria, Lillys Mutter, dar. Einerseits versucht sie ihre Tochter immer wieder zu verkuppeln, doch andererseits fürchtet sie sich davor, dass Lilly einen Freund haben könnte. Aus dieser Frau werde ich einfach nicht schlau.

Neben Lilly und Caleb, nehmen auch Lillys neue Freunde wichtige Rollen ein. Sie helfen ihr sich einzuleben und sich willkommen zu fühlen. Mit ihnen erlebt sie Höhen und Tiefen und auch manches Gefühlschaos. Auch wenn sie ihnen die Wahrheit über Caleb nicht sagen kann, ist ihr doch klar, dass sie in gewisser Weise Verständnis für die Beziehung haben würden.

Deborah C. Winter präsentiert hier eine verbotene, wenn nicht gar unmögliche Liebe. Die Hauptcharaktere wissen, dass ihre Beziehung auf lange Sicht nicht funktionieren kann, doch um ihrer Liebe wegen, wollen sie es versuchen. 
Des Weiteren bietet die Autorin einen Ausblick auf den weiteren Verlauf des Geschehens. Ein Krieg steht bevor, der sicherlich noch für einige spannende Verwicklungen Grund sein wird.
Die verwendete Sprache vermittelt den Ernst, aber auch den Humor der Geschichte. Durch Lilly lässt die Autorin immer wieder Ironie einfließen, was für so einige umwerfende Moment sorgt.
Das einzig verwirrende am Ganzen waren für mich die Namen der Vampire. Ich muss gestehen, dass ich bei einigen völlig durcheinander kam und nicht mehr wusste wo dieser eigentlich hin gehört.

Fazit
Eine tolle Geschichte, auf deren Fortsetzung man sich sicherlich freuen kann. So vieles ist ins Rollen gebracht worden, dass die Neugier und die Spannung steigen.


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