Das Wunder von Narnia von C. S. Lewis




Reihe: Die Chroniken von Narnia 1
Broschiert: 173 Seiten
Verlag: Brendow; Auflage: 1., Aufl. (26. August 2005)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3865060815
Preis: ? (nur noch gebraucht zu erwerben)
Klappentext
Hätte es nicht den ganzen Sommer geregnet, hätten Polly und Digory ganz sicher nicht auf dem Dachboden gespielt. Dann hätten sie auch die verborgene Tür nicht entdeckt, die zu Onkel Andrews geheimem Arbeitszimmer führte. In diesem Zimmer hätten sie dann auch nicht das rote Tablett mit zwei gelben und zwei grünen Ringen gefunden. Und dann wäre diese Geschichte nie passiert. „Das Wunder von Narnia“ führt die Kinder in das geheimnisvolle Reich des Löwen Aslan, der es mit einem Lied erschaffen hat. Doch in der Gestalt der furchtbaren Königin Jadis schleicht sich bereits das Böse ein...
(Quelle: Brendow Verlag)
Meine Meinung
Ich fange mal ganz ehrlich an; ich hätte mir mehr von diesem Buch erwartet.
Die Geschichte um Polly und Digory ist ja eigentlich schön und fantastisch gestaltet worden, doch ihr fehlt einfach jegliche Spannung. Nichts an diesem Buch konnte mich wirklich einnehmen oder fesseln.

Digory und Polly lernen sich durch einen Zufall kennen und freunden sich auch schnell an. Gemeinsam durchstreifen sie die Gegend und suchen nach Abenteuern. Durch einen weiteren Zufall landen sie im Arbeitszimmer von Digorys Onkel, der sie dann durch einen Trick in eine andere Welt, die Welt zwischen den Welten, schickt. Die Kinder sind ängstlich aber gleichzeitig auch voller Aufregung. Hier können sie Dinge entdecken und sehen, die keine Mensch zuvor vernommen hatte. Hier finden sie das, was sie schon immer gesucht hatten.

Digory ist ein neugieriger Junge, der nach Herausforderungen sucht, aber er ist auch sehr fürsorglich. Da seine Mutter sehr krank ist, will er unbedingt die Macht haben ihr helfen zu können. Er wäre bereit alles zu tun, doch er weiß auch, wo er die Grenzen ziehen muss. Die Verführung auf ihn erscheint groß und nicht immer kann widerstehen, doch seine Freunde helfen ihm so gut wie möglich auf dem rechten Weg zu bleiben.

Polly ist zwar genauso wie Digory von Neugier getrieben, doch anders als er, ist sie eher auf Sicherheit bedacht. Sie will keine Schwierigkeiten. Bei der ersten Begegnung mit Onkel Andrew ist ihr sofort klar, dass dieser Mann nichts Gutes im Schilde führt. Sie begleitet Digory, auch wenn er Quatsch macht, denn Freunde halten nun mal zusammen.

Digory und Polly besuchen so einige Welten und in einer davon treffen sie auf ein wunderbares und anscheinend auch äußerst mächtiges Wesen, den Löwen Aslan. Er lehrt sie so vieles über das Leben und das Herz des Menschen. Aslan zeigt ihnen gegenüber so viel Güte und Freundlichkeit und das obwohl sie eine schreckliche Tat zu verantworten haben.

"Das Wunder von Narnia" stellt eine Art Vorgeschichte dar. Hier wird die Welt von Narnia erste erschaffen. Zum ersten Mal erklingt Aslans Lied und zum ersten Mal betreten Wesen eine Welt voller Unschuld. Doch wo das Gute sich sammelt, ist das Böse nie weit entfernt.
Der angewandte Schreibstil ist leicht, als flüssig würde ich ihn aber nicht bezeichnen. An manchen Stellen erschien mir die Szenerie abgehackt und unfertig, beinahe so, als hätte der Autor gerne etwas hinzugefügt, es aber dann doch gelassen.

Fazit
Die Einführung in die Welt von Narnia erschient für mich als nicht ganz gelungen. Die Idee der fantastischen Welten ist toll, im Ansatz auch nicht schlecht, doch die Umsetzung hätte besser sein können. Es erscheint, dass das Geschehen einfach vor sich hin plätschert ohne Höhen oder Tiefen.


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