Violett wie die Nacht von Jaime Reed




Reihe: Cambion Chronicles 1
Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Egmont INK; Auflage: 1 (13. September 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3863960322
Preis: EUR 14,99
eBook: EUR 13,99
Inhalt
Samara führt eigentlich ein langweiliges Leben, bis sie eines Tages auf ihren Mitarbeiter Caleb aufmerksam wird. Seine violetten Augen ziehen Frauen magisch an, doch dann erleiden einige von ihnen Herzanfälle. Angetrieben von ihrer Neugier, will sie ihn besser kennen lernen, was ihr schließlich leichter fällt als gedacht. Sie ahnt nicht, dass Caleb ein dunkles Geheimnis in sich trägt. Je mehr sie über ihn erfährt, desto neugieriger wird sie. Doch nicht nur Caleb trägt ein Geheimnis in sich, Samara muss erkennen, dass einige ihrer Freunde mehr verbergen, als sie je geahnt hatte.

Meine Meinung
Samaras Leben ist recht langweilig, sie arbeitet, verbirgt Zeit mit ihrer besten Freundin, die eigentlich fast immer nur mit ihrem Freund streitet, und versucht von den Menschen unbemerkt zu bleiben. Sie träumt von einem neuen Auto, weshalb sie mit dem Job in der Buchhandlung ihr Geld verdienen muss. Die Sache ändert sich allerdings, als sie Caleb näher kennen lernt. Caleb entführt sie aus ihrem langweiligen Leben, er zeigt ihr, dass es dort draußen so viel mehr gibt. Doch so nah sie ihm auch kommt, sein Geheimnis macht ihr Angst. Sie weiß nicht, wie viel sie zulassen darf oder wo die Grenzen sind, doch sie möchte ihm nahe sein. In ihrer Familie gibt es allerdings auch Problematiken, auch wenn diese nicht so gewaltig sind. Sie möchte, dass ihre Mutter glücklich ist, doch diese ist noch zu sehr verliebt. Samara sieht ihre Versuche und macht sich Sorgen, doch über ihr Leben kann sie nicht entscheiden.

Caleb trägt ein schweres Erbe in sich. Er versucht davor zu fliehen, doch vor der Vergangenheit kann man nicht davon laufen. Vor allem kann man aber nicht vor dem fliehen, was tief in uns drin steckt. Caleb versucht das Wesen in sich, den Inkubus, zu unterdrücken, doch gerade deshalb bringt er die Menschen um sich in Gefahr. Sein Interesse an Samara ist eigentlich schon länger vorhanden, doch ihre Art schreckte ihn eigentlich immer ab, vor allem da die Frauen normalerweise auf ihn fliegen. Erst als sie ihn anspricht, schafft er es ihr näher zu kommen. Ihre Nähe macht ihn glücklich, was auch sein "Wesen" glücklich und satt macht. Auch wenn es Samara vertraut und ihr von sich erzählt, so kann er ihr doch auch nicht alles sagen. Caleb sehnt sich danach Samara zu küssen und zu berühren, doch vor seinen Bedürfnissen fürchtet er sich auch ein wenig. Auch seine Familie ist voller Probleme. Caleb flieht vor seinem Vater, doch eine Flucht kann nun mal nicht endlos sein, irgendwann wird man gefunden.

Jaime Reed bietet in diesem Buch einen neuen Blick auf die Inkubi und Sukubi. Sie ernähren sich von Glück und den Energien der Menschen um sie herum. Hier werden sie als "Wesen", die praktische mit dem Menschen in einem Körper leben, bezeichnet. Sie haben einen eigenständigen Willen, weshalb sie sogar dem Körper übernehmen können. Es ist ihr Hunger, der gestillt werden muss, sonst geraten sie außer Kontrolle.

Es hat mich begeistert zu lesen, wie Jaime Reed diese Charaktere geschaffen hat. Diese ganzen Gefühle in ihnen drin, erscheinen realistisch und nachvollziehbar. Ihr Leben ist nicht perfekt, ihre Familien sind nicht perfekt und das macht die Sache so interessant.

Ich fand es ein wenig schade, dass Nadine mehr oder weniger im Hintergrund geblieben ist, obwohl sie für das Geschehen doch so wichtig ist. Doch ich bin gespannt auf ihr Vermächtnis, welches sich in den nächsten Bänden sicherlich noch ausbauen wird. Auch Alicia scheint mir irgendwie wichtig zu werden, ob es so sein wird, vermag ich zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht sagen.
Die Sache mit Calebs Vater habe ich irgendwie nicht ganz verstanden, was mich irgendwie frustriert.
Doch trotz allem, ist dieses Buch fesselnd und spannend.

Fazit
Die Geschichte um Caleb und Samara ist spannend und gleichzeitig fantastisch. Ihre Liebe muss so einige Hürden meistern, doch bis sie glücklich werden können, gibt es noch viel zu tun. Die beiden wissen, nur zusammen können sie es schaffen. Trotz all der Schwierigkeiten ist ihnen klar, dass der Kampf sich lohnt. Das Lesen lohnt sich ebenfalls, ich kann es nur empfehlen.


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