Der Torwächter von Markus Stromiedel




Reihe: Der Torwächter 1
Gebundene Ausgabe: 302 Seiten
Verlag: Dressler; Auflage: 1 (1. Februar 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3791519432
Preis: EUR 14,95
eBook: EUR 13,99
Inhalt
Kurz nach dem Verschwinden des Großvaters, zieht Simons Familie in dessen altes Haus. Sofort fühlt sich Simon wie magisch zu der abseits gelegenen Scheune hingezogen, doch seine Eltern verbieten ihm diese zu betreten. Im Dorf lernt er ein etwas seltsames Mädchen kennen, die sofort zu einer Freundin wird. Mit ihr erkundet er auch das Geheimnis des schwarzen Turmes, den er von den Bildern seines Großvaters kennt. Was hat es mit dem Turm auf sich, dass ihn die Menschen meiden? Je mehr Simon nach Antworten auf seine Fragen sucht, desto größer wird auch die Gefahr für ihn. Er weiß nicht, dass ein uraltes Vermächtnis auf seinen Schultern lastet; Er ist ein Torwächter. Versagt er, ist alles verloren. Doch wie soll er seine Aufgabe meistern ohne darauf vorbereitet zu sein?

Meine Meinung
Schon der erste Anblick des Buches schürte mein Interesse. Die außerordentlich gelungene Covergestaltung präsentiert eine schauerliche und düstere Atmosphäre, was schon auf einen spannenden Inhalt hinweist. Auch der Klappentext verspricht eine abenteuerliche Erzählung, die sicherlich nicht nur die Jüngsten anspricht.

Als den Hauptcharakter des Ganzen stellt uns Markus Stromiedel den dreizehn jährigen Simon vor. Dieser hat gerade einen Umzug hinter sich und muss für sich nun alles neu entdecken. In Ira findet er eine Freundin, der er sich anvertrauen kann. Sie glaubt ihm  und möchte deshalb an seiner Seite nach der Wahrheit suchen. Simon weiß gar nicht, was noch alles auf ihn zukommt, doch mit jedem Schritt kommt er seinem Schicksal näher. Nie hätte er ahnen können, dass ausgerechnet seine Familie ein so gewaltiges Geheimnis hütet und er eine wichtige Rolle darin spielt. Doch kann er tatsächlich der erwartete "Salvatore" sein, der alles wieder ins Lot bringt?

Neben Simon ist natürlich Ira eine wichtige Protagonistin. Sie wird zu seiner besten Freundin, mit der er über alles reden kann. Ihr kann er seine Beobachtungen anvertrauen ohne ausgelacht zu werden. Ira scheint kein einfaches Leben zu haben, doch sie ist mutig und stark. Sie lässt sich nicht unter kriegen. Da gibt es sicherlich noch mehr, was es über sie zu erfahren gibt, doch noch ist ja nicht alles erzählt.

Ashakida scheint in dem Ganzen ein Geheimnis zu sein. Der Leser erfährt, dass sie die Beschützerin der Torwächter ist und auch zwischen den Welten hin und her wechseln kann, doch nichts Genaueres. 
Warum beschützt sie die Torwächter? Hat sie dabei Hintergedanken? Wo kommt sie überhaupt her?
Eine andere Frage, die ich mir gestellt habe ist folgende: Wenn Ashakida eine Gestaltwandlerin ist, warum kann sie dann nur die Gestalten von Katzen annehmen und von nichts anderem?

Der Einstieg in die Geschichte fällt ziemlich leicht. Da auch für Simon alles neu ist, hat der Leser die Chance mit ihm auf Entdeckung zu gehen. Die kurzen Kapitel erleichtern das zügige Vorankommen, bieten aber trotz allem genug Spannung. Markus Stromiedel lässt einfach kein Abflauen des Geschehens zu. Es geschieht immer etwas, weshalb man als Leser es kaum erwarten kann zur nächsten Seite umzuschlagen.
Mir ist außerdem aufgefallen, dass es im ganzen Buch keine wirkliche Beschreibung der Personen gibt. Auch der Name des Ortes findet keinerlei Erwähnung. Alles was man erfährt, ist dass die Ortschaft irgendwo am Wasser liegt.

Fazit
"Der Torwächter" bietet eine faszinierende, spannend fesselnde und phantastische Geschichte. Auch wenn die Altersempfehlung für junge Leser angelegt ist, würde ich es auch älteren Lesern empfehlen. Simons startendes Abenteuer hat mich in seinen Bann geschlagen, weshalb ich mich schon auf die Fortsetzung sehr freue.





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