Erinnerungen von Manuela Maer




Reihe:
Fluch des Bösen 1
Taschenbuch: 256 Seiten
Verlag: Books on Demand;  (23. März 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3848200900
Preis: EUR 16,90
eBook: EUR 13,99

Inhalt
Ein Bild kann das ganze Leben verändern, dies muss auch Sarah erkennen. Ihre Freundin Rosalie entdeckt in einer Ausstellung ein Bild, dass eine Frau zeigt die Sarah zum verwechseln ähnlich sieht. Kurz darauf werden die Freundinnen auf ein Fest der Cousins John und Dominik eingeladen. Sie können nicht ahnen, dass nach diesem Abend nichts mehr so sein wird wie zuvor. Sarah wird offenbart, dass sie eine Sangvuella, eine Gefährtin für Vampire ist und Dominik ist genau so einer. Von da an genießt sie ein Leben an seiner Seite. Doch ist diese Welt, von der sie nun Teil geworden ist, wirklich so toll, wie man versucht ihr weiß zu machen? Kann sie Dominik vertrauen?

Meine Meinung
Mit "Erinnerungen" startet Manuela Maer die Reihe "Fluch des Bösen". Genau darum geht es auch in diesem Buch. Manuela Maer gibt Sarah eine Stimme, damit diese ihre Geschichte der Welt verkünden kann.

Sarahs Geschichte beginnt kurz vor ihrem 21. Geburtstag. Durch ihre Freundin Rosalie lernt sie den charmanten Dominik kennen. Vom ersten Augenblick an ist sie ihm verfallen. Er ist es auch, der ihr ein Geheimnis offenbart, das unmöglich wahr sein kann; Vampire gibt es wirklich und er ist einer davon. Sie soll eine Sangvuella sein, eine Frau, deren Körper zu viel Blut produziert, ideal für das Leben mit einem Vampir. Obwohl Sarah so etwas kaum glauben kann, muss sie es wohl oder übel einsehen. An Dominiks Seite beginnt sie ein ganz neues Leben, ein Leben vollkommen in der Abgeschiedenheit. Trotz allem scheint sie glücklich zu sein. Doch nach und nach muss sie ihr Leben doch hinterfragen. Liebt Dominik sie tatsächlich oder benutzt er sie bloß? Gibt es noch jemanden, dem sie vertrauen kann?

Dominik und sein Cousin John sind mehr oder weniger im Hintergrund geblieben. Während des ganzen Buches hat man relativ wenig über die Beiden erfahren. Was genau machen sie? Was sind ihre Ziele? Wieso fasst Dominik Sarah kaum an? Es gibt einfach zu viel über die Beiden, was im Dunkeln geblieben ist. Natürlich könnte man dies darauf zurückführen, dass es sich hierbei um Sarahs Geschichte handelt, doch trotz allem wären vielleicht einpaar Informationen mehr von Vorteil gewesen.

Die Thematik von Vampiren und Sangvuellas scheint interessant gewählt, jedoch nicht völlig ausgearbeitet. Ihre Entstehung ist zwar erklärt, aber teilweise eben im Dunkeln gelassen. Es ist wirklich schade, denn dadurch wäre alles wahrscheinlich spannender und nicht so verwirrend gewesen.

Geschrieben wurde alles so, als würde Sarah es erzählen, oder wie sie es sagt; aufzeichnen. Doch es gibt auch Passagen, die außerhalb ihres Kenntnisstandes stattfanden. Es war verwirrend, da irgendwie nicht immer völlig heraussehbar war, ob sie es hinterher doch erfahren hatte oder nicht.

Es gibt ein großes "Aber" an diesem Buch. "Erinnerungen" ist ein relativ frühes Werk der Autorin und damit noch nicht völlig ausgereift. So gab es Passagen, die sich ewig zu ziehen schienen. Es waren Stellen, wo man tatsächlich am liebsten mehrere Seiten übersprungen hätte, da nichts zu passieren schien. Aber auch solche, wo man sich über die Charaktere einfach nur aufgeregt hat. Oft lag es einfach daran, dass die Autorin gedanklich anscheinend zu weit voraus war und die Leser an den Stellen noch vieles nicht wussten. Es war, als hätte die Autorin vergessen Informationen zu geben, die alles erklärten und die Logik herstellten. Deshalb habe ich mich mehr als einmal über Sarah aufgeregt. Ich konnte einige Handlungen von ihr einfach nicht nachvollziehen. Es waren wirklich Momente, wo man sich dachte: "Was zum Geier sollte das denn?" oder einfach nur "Ernsthaft?"

Trotz der Mängel im Buch, ist auch erkennbar, dass gegen Ende eine Verbesserung eintrat. Während des Schreibprozesses hat die Autorin an Erfahrung gewonnen und die Geschichte ein wenig verbessert. Deshalb hat die Geschichte zum Ende hin etwas an Tiefe gewonnen.
 Fazit
Der erste Band der "Fluch des Bösen"-Reihe ist einem Erfahrungsbericht nachempfunden. Sarah erzählt von ihren Erfahrungen mit Vampiren und ihrem Leben unter ihnen.
Da die Autorin in diesem Buch noch Erfahrungen gesammelt hat und das Buch deshalb noch so einige Mängel aufweist, gebe ich dem Werk gut gemeinte 2,5 Federn. Bei den nächsten Bänden gibt es noch einiges an Luft nach oben.


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