21 Oktober 2015

Der Kuss des Highlanders von Monica McCarty



Reihe: Highland Guard 5
Taschenbuch: 480 Seiten
Verlag: Blanvalet (20. April 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3734101298
Preis: EUR 7,99
ASIN: B00QPH1DQ2
Preis: EUR 6,99
Come in: Rezensionsexemplar
Inhalt
Magnus MacKay gehört schon länger zur Highland Garde. Von seinen Freunden wird er als "Saint" bezeichnet, da er den Versuchungen der Frauen aus dem Weg geht. Als sein Partner, William "Templar" Gordon, heiratet, begegnet er erneut Helen Sutherland, der Frau, die er einst geliebt hatte, die sich aber gegen ihn entschieden hatte. Bei beiden flammen alte Gefühle auf, doch Magnus ist nicht bereit seinen Freund zu  hintergehen. In der Hochzeitsnacht wird die Garde zu einem Auftrag bestellt, bei dem allerdings etwas schief geht. William kommt um, kann Magnus aber noch mit letzter Kraft darum bitten sich um Helen zu kümmern. Diese weiß nicht, ob sie trauern soll oder sich freuen. Sie ist fest entschlossen ihren Fehler von damals wiedergutzumachen, aber auch Williams letzten Wunsch umzusetzen. Diesmal würde sie Magnus Herz für sich gewinnen und endlich die Seine werden.
Meine Meinung
Erneut darf die Highland Guard ihre Effizienz beweisen. Die Hauptrolle übernimmt diesmal der Krieger Magnus MacKay, der den Decknamen "Saint" trägt.

Vor drei Jahren hatte Magnus MacKay Helen Sutherland gebeten seine Frau zu werden, auch wenn ihre Clans verfeindet sind. Helen entschied aber gegen ihn und ergab sich dem Willen ihrer Brüder. Kurz darauf wurde Magnus Mitglied der geheimen Highland Guard und Partner von William Gordon. Nun begegnet er Helen erneut, denn ausgerechnet sie, ist Williams zukünftige Frau.

Magnus ist ein ausgezeichneter Krieger. In den Jahren seiner Mitgliedschaft der Highland Garde, ist er um einiges stärker geworden, geschickter und härter. Doch in all den Jahren hatte er das Mädchen, dass er über alles geliebt hatte, nie vergessen. Er hatte sein Herz verschlossen und hielt sich daher von Frauen fern, weshalb sie ihn als "Saint" bezeichnen. Als er Helen sieht, kommen die Gefühle hoch, doch er will lieber den Schmerz ertragen sie an der Seite eines anderen Mannes zu sehen, als sich erneut auf sie einzulassen, vor allem da sie nun seinem besten Freund gehören würde. Magnus würde gerne glücklich sein, doch er kann nun mal nicht jemand anderen dafür leiden lassen. An Sturheit lässt er sich nun mal kaum übertreffen. Doch Magnus ist auch äußerst klug, er weiß seine Geschicklichkeit einzusetzen und beweist Durchhaltevermögen.

Helen Sutherland hat sich immer ihren Brüdern gebeugt, weshalb sie schließlich Magnus, den sie liebt, abwies. Nach all der Zeit ohne ihn, glaubte sie ihn vergessen zu haben, doch das Wiedersehen reist alte Wunden aus. Es tut ihr weh einen anderen heiraten zu müssen, will sie doch einzig und allein Magnus. Sie macht sich Sorgen um ihn und will alles tun um ihn wieder für sich zu gewinnen. Helen ist Heilkundig, weshalb die überaus wichtig ist. Sie nutzt die Tatsache gerne aus um so in seiner Nähe zu sein, was ihm nicht all zu sehr gefällt, will er doch standhaft bleiben.

Diesmal darf die Garde so manche Aufträge erledigen. Obwohl William eigentlich seine Hochzeitsnacht durchführen sollte, muss er auf eine Mission. Robert the Bruce bittet darum seinen Bruder zu befreien, was sich als schwerer erweist, als sie vermutet hätten. Später ist Robert mit seinen Wachen durch das Land unterwegs, muss er doch die Loyalität seiner Leute prüfen, als jemand die Gruppe angreift. Es scheint, dass es einen Feind geben würde, der ähnlich arbeitet, wie die Garde. Dieser Gedanke macht allen zu schaffen.

Obwohl hier Helen und Magnus die zentralen Rollen spielen, wird Roberts Geschichte auch weiter erzählt. Der König von Schottland, der um seine Position kämpft, muss so manches durchmachen. In diesem Fall verbindet die Autorin übrigens Realität und Fiktion, was sie später auch anspricht. 
Die Liebesgeschichte hat Höhen und Tiefen. So manches Mal sind die Handlungen der Protagonisten verständlich, manchmal aber auch nicht. Ihre Gefühle sind nachvollziehbar, wenn auch nicht einfach. In beiden ist ein innerer Konflikt anzutreffen, dessen Sieger kaum ausmachbar ist.
Fazit
Erneut durften die Mitglieder der Highland Guard ihre Stärke in Kämpfen beweisen. Die Männer zeigen, dass sie nicht nur harte Krieger sind, sie können auch sanfte Liebhaber sein. Magnus, der eher als zurückhaltend gilt, erhält sie Chance eine Frau zum zweiten Mal von sich zu überzeugen. Zwar müssen dazu viele Hindernisse überwunden werden, doch das Glück ist es wert.




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