12 Februar 2018

Lesewoche #6 Es war Zeit für kurze Geschichten

Irgendwie hatte ich die Woche keine wirklich große Lust aufs Lesen. Manchmal kommt so etwas nun mal vor. Kennt ihr sicherlich auch. Da Zwang überhaupt nicht hilft, lässt man es eben plätschern. Aber beschweren will ich mich sicherlich nicht, denn ich habe doch etwas geschafft. Zwei Geschichten waren eher kurz, eine länger. Sie haben mich zwar nicht völlig von sich überzeugen können, doch ich habe sie gerne gelesen.


Rachsüchtig - R.L. Stine (1-Ende)
(Auf dem Bild ist ein Doppelband zu sehen. Ich habe die erste Geschichte gelesen.)
Die neue Mitschülerin lädt ausgewählte Leute auf eine Halloween-Party ein. Alles fängt als Spaß ein, doch dann wird es immer ernster.
Es ist mein erstes Buch von Stine seit einer Ewigkeit. Ich hatte mal einige Bücher von ihm gelesen, doch damals kamen sie mir irgendwie gruseliger vor. Trotzdem war es schön wieder in einer solchen Geschichte abzutauchen. Man merkt aber schnell, dass sie doch schon älter ist, schließlich sind Handys noch nicht vorhanden.

Das Geheimnis der Sternentränen - Anke Höhl-Kayser (1-Ende)
Zwei Welten, einander gar nicht so unähnlich und doch beide scheinbar dem Untergang geweiht. Durch Zufall entdecken einige Personen einen geheimen Übergang zwischen den Welten. Zwei von ihnen verlieben sich, doch diese Liebe muss harte Prüfungen überstehen, denn die Anführer ihrer Welten haben für sie ganz besondere Pläne. Doch auch die höheren Mächte haben ihre Pläne mit ihnen, schließlich könnten sie diejenigen sein, die alle retten könnten.
Ich muss sagen, dass sich diese Geschichte für mich gezogen hat. Ich hatte wenig Spaß beim Lesen, doch irgendwie wollte ich doch wissen, wie es ausgeht. Es ist zum Teil sehr verworren, man braucht einige Zeit um zu verstehen, worum es wirklich geht. Die Autorin hat sich Mühe gegeben alles zu beschreiben, doch leider konnte ich mir doch vieles nicht vorstellen. Es hat mich genervt, dass ich nicht alles vor Augen hatte. Dadurch wurde es für mich schwierig der Handlung zu folgen. Ich sah sie nicht richtig. Wirklich schade.

Dir versprochen - Paula Bergström (1-Ende)
Fawn ist schon ewig in Francis verliebt, doch dieser hat eine andere geheiratet. Zwei Jahre später treffen sie sich zufällig auf der Hochzeit ihrer Cousine wieder. Er ist inzwischen Witwer, doch Fawn hatte er nie vergessen können, schließlich heiratete er nicht ganz freiwillig. Nun will er sie zurück gewinnen, doch Fawn ist nicht sicher, ob er sie aus Liebe will oder damit sie ihm einen Erben schenkt.
Eine interessante Historical-Kurzgeschichte. Ich mag es nicht, wenn alles so super schnell geht. Ich liebe Historicals und hätte mir wirklich gewünscht, wenn man hier etwas in die Länge gegangen wäre. Aber sonst, war die Handlung wirklich schön und doch irgendwie passend für die Länge. Ich mochte Fawn, auch mit all ihren Zweifeln. Francis hätte ich zu gerne mal eine verpasst, damit er von seinem hohen Ross runterkommt, doch zum Glück übernimmt es jemand anders. An sich wirklich lesenswert.

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